Mappa topografica Stapelburg
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Stapelburg
Ab 1936 wurde im nordwestlich von Stapelburg gelegenen und zum Gebiet von Bad Harzburg gehörigen Schimmerwald eine Munitionsanstalt (Muna) mit der Bezeichnung „Luftwaffen-Munitionsanstalt 4/VI Stapelburg“ errichtet. Sie diente der Bezünderung und Lagerung von Abwurfmunition und Granaten für die Luftwaffe. Am 10. April 1945, vor Ankunft der US-Streitkräfte, wurde die Anlage gesprengt; dazu wurde Stapelburg vollkommen evakuiert. Eine kleine, für höhere Muna-Mitarbeiter errichtete Wohnsiedlung in Stapelburg trägt heute noch den Straßennamen Munasiedlung.
